#BSPB | Jahresabschluss 2016: 8. Buchsaiten Blogparade

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Auch in diesem Jahr gibt es wieder die alljährliche Jahresabschluss Blogparade von Buchsaiten, dieses Mal gehostet bei Petzi von „Die Liebe zu den Büchern“. Zum achten Mal findet die Blogparade zum Jahresende bereits statt und ein paar Mal habe ich selbst schon daran teilgenommen. Da ich es immer schön finde, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und sich zu überlegen, was denn in diesem Jahr so alles lesetechnisch passiert ist, nutze ich auch 2016 die Gelegenheit am letzten Tag des Jahres an der Jahresabschluss Blogparade teilzunehmen. Tipp: Zeit habt ihr noch bis zum 6. Januar 2017, um auch euren Jahresabschluss für die 8. Buchsaiten Blogparade zu verfassen!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)

 

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Als ich dieses Jahr in Köln auf der ersten LitBlog Convention war, gab es dort auch reichlich Buchnachschub in Form von Goodiebags. Unter anderem habe ich durch dieses Bloggerevent auch Miranda July und ihre Kurzgeschichten Zehn Wahrheiten kennengelernt. Eigentlich bin ich gar kein großer Fan von kurzen Geschichten, weil mir meist irgendwie am Ende doch immer etwas fehlt. Mit Julys „Zehn Wahrheiten“ habe ich in diesem Jahr nicht nur eine neue Autorin kennengelernt, von der ich künftig mehr lesen möchte, sondern auch meine neugeborene Leidenschaft für Short Stories entdeckt!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Wenn man sich den Jahresabschluss von 2015 ansieht, dann entdeckt man dort, dass ich fieberhaft auf ein neues Buch von Alessandro Baricco, meine Lieblingsautor, gewartet habe. Mit „Mr. Gwyn“ konnte mich Baricco allerdings dann doch nicht ganz überzeugen. Ich fand die Geschichte und deren Konstruktion großartig und auch absolut interessant, aber dieses typische Baricco-Feeling hat mir einfach gefehlt. Mit seinem neuesten Werk „Smith & Wesson“ hat er mich dann aber doch wieder gekriegt in diesem Jahr und so kann ich 2016 mit Alessandro Baricco in guter Stimmung abschließen.

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Ein weiteres Buch, das mich besonders nach längerem Nachdenken doch irgendwie enttäuscht zurückgelassen hat, war Matt Haig: Ziemlich gute Grüne, am Leben zu bleiben. Es wurde so hoch gelobt und ich finde die Thematik äußerst wichtig, gut und auch sehr mutig über seine eigene Krankheit zu schreiben, die oft noch belächelt wird. Aber irgendwie hat mir dann doch auch die Verbindung „Buch – Leser (ich)“ gefehlt. Es ist schwierig zu beschreiben, aber die komplette Tragweite hat sich emotional durch die Worte nicht gut transportiert.

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Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ganz eindeutig und für alle meine Leser eine dringende Leseempfehlung: Naomi WoodsAls Hemingway mich liebte„. Nachdrücklich hat mich dieses Buch beeindruckt und die Lesestimmung hängt mir auch nach Monaten immer noch nach. „Als Hemingway mich liebte“ ist nicht nur gute Unterhaltung, sondern fängt auch den Zeitgeist der 1920er Jahre ein. Das Zusammenspiel von Hemingways Frauen und wie der Perspektivwechsel auch zugleich beim Leser eine  Sympathiewendung hervorruft – toll!

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Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Ich bin ja durchaus eine Coverkäuferin, wenn ich dann aber das Buch erstmal gelesen im Regal stehen habe, ist es für mich schwierig nachzuvollziehen, welche Cover mich ganz besonders begeistert haben. Eines davon ist aber Anneliese MacintoshsSo bin ich nicht. Gretas Storys„. Schlicht und doch irgendwie detailreich.

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Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum?

ICH KANN ES KAUM GLAUBEN!!! Aber es wird im kommenden Jahr neue Stadtgeschichten vom großartigen Autor Armistead Maupin geben! Ich liebe die Stadtgeschichten aus San Francisco mit Anna Madrigal, Michael Tolliver & Co. Auch wenn der Untertitel mich etwas traurig stimmt, aber nach 9 Bänden ist es dann schon auch okay zum letzten Mal in die Stadtgeschichten einzutauchen: Die Tage der Anna Madrigal: Die letzten Stadtgeschichten.

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