[31 Tage – 31 Bücher #2] Tag 11: Was war der beste Buchanfang?

Eigentlich gibt es sehr viele Bücher, die mich von Anfang an regelrecht gepackt und begeistert haben. Nur weiß ich leider überhaupt nicht mehr, welche das genau waren. Aber kein Problem, ich hab meine Liebsten ja allesamt hier im Regal stehen. Nur leider ist es bei der Menge gar nicht so einfach die richtigen Bücher zu finden… v.a. wenn man keinen Plan hat, bei welchem Buch das denn der Fall war. Aber zwei Bücher habe ich gefunden, die irgendwie schon mit dem ersten Satz allein zeigen, dass der Rest gar nicht so schlecht sein kann. 😀

Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren. Emily Laing erfuhr dies, bevor ihre Zeit gekommen war. Als sie meinen Weg kreuzte, flüchtete sie vor denen, die ihr eine Zukunft versprochen hatten, jenen, die täuschen und lügen und betrügen und dafür sogren, dass das Lächeln in Kindergesichtern traurig und unecht wirkt. (Christoph Marzi: Lycidas, 2004)

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Ab und an ereilt das Unheil den Arglosen gewaltsam, wie die Liebe. Es war Karfreitag, und die Sterne zerflossen langsam in der Morgendämmerung. (Andrew Davidson: Gargoyle, 2008)

5 Kommentare

  1. Irgendwie gefällt mir der Buchanfang von Lycidas mehr, als der von Gargoyle. Ich kann mir irgendwie selber, wenn ich etwas lese, nichts besseres vorstellen, als wenn man so „allgemein“ anfängt und dann so toll in die Geschichte wechselt.
    (*höhöm* Ich weiß, ich drücke mich irgendwie nicht soo toll aus :D)
    Sag mal, kann es sein, dass Heyne da irgendwie eine sehr große Ähnlichkeit zu dem Black Dagger Sammelband (1 und 2 Band) Cover und zu dem Lycidas Cover gemacht hat?
    Hier das Black Daggercover: http://www.amazon.de/Black-Dagger-J-R-Ward/dp/345372271X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1282422464&sr=8-1

  2. :telefon: Beides schöne Bücher! :wolke: Und auch wenn ich Anfangs nicht all zu begeistert von Lycidas war, ist es ein Buch, das man am Besten in einer lauen verregneten Sommernacht liest. Mir gefällt der gefallene Engel. Dieses Buch versprüht die Wahrheit einer Legende und das, macht Lycidas zu einem ganz besonderen Roman. Was mir nicht gefiel, waren die vielen Wiederholungen. Man soll und muss unbedingt darüber hinwegsehen. Besonders hat mir Aurora Fitrovia gefallen (sie wirkte einfach echt), und Lycidas (den gefallenen Engel), Lilith (die Dämonin), eins war sie Adams erste Frau. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, noch nicht. Es gibt so viele schöne Bücher, die gelesen werden wollen und eines meiner Lieblingsbücher ist unter anderem „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón. Aber du hast Recht. Ich habe mir Lycidas unter anderem wegen des Textes -der auf dem Buchrücken steht gekauft. Dazu gibt es auch eine lustige Story, die man auf meinem Blog nachlesen kann.  :butterfly: :telefon: Tanja

  3. @ Pia: Das liegt wohl nur daran, dass beide Bücher von Heyne sind. Sowohl Black Dagger als auch Lycidas wurden ja neu aufgelegt. Ich habe z.B. noch eine ältere Lycidas-Version (und m.E. auch viel schöner ^^). Warum der Verlag das gemacht hat, frage ich mich schon, denn die beiden Bücher haben ja wohl nicht wirklich viel gemeinsam…

     

  4. „Hier fängt die Geschichte an.“ Das ist doch der beste Anfang für ein Buch! :schreiben:  Walter Moers, Die Stadt der träumenden Bücher.
    Ich denke nur, dass das Buch anfangen kann wie es will, ich werde den Satz immer toll finden, weil einfach das Buch so toll ist, dass man es ganz oft lesen kann!! Tolles Buch!! :huepf:
     

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