[31 Tage – 31 Bücher] Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest

Wer mich gut kennt, der weiß, dass ich meistens nicht nur ein Buch lese, sondern ein Parallelleser bin. Momentan sieht es allerdings so aus, dass zwei Bücher eher etwas schlafen, sich sozusagen im Regal ausruhen, und ich nur letzteres wirklich aktiv lese. Dennoch sind es insgesamt drei angefangene Bücher, die ich euch hier (in chronologischer Reihenfolge) nicht vorenthalten möchte:

Das Ende der Liebe von Sven Hillenkamp

Inhaltsbeschreibung:

Sven Hillenkamp erzählt von den Möglichkeiten der Liebe, des Sex, der Partnerwahl, der Ausbildung, der beruflichen und seelischen Selbstentwicklung, der Körpermanipulation, des Erfolgs, der Berühmtheit. Er erzählt von einer Welt, in der die Menschen sich permanent sehnen müssen, weil sie meinen, dass sie immer noch etwas Besseres erreichen könnten.

Dies ist kein Sachbuch, denn es bleibt nicht sachlich. Es ist ein Buch, das maßlos übertreibt – über eine Wirklichkeit, die maßlos übertreibt. Es ist das expressionistische Gemälde einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, die keine Grenzen mehr kennt, in der unendliche Freiheit umkippt in Zwang, unbegrenzte Möglichkeiten in die große Unmöglichkeit der Liebe. Am Ende steht, so der überraschende Befund, die Rückkehr zur Vernunftehe.

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Schattenauge von Nina Blazon

Inhaltsbeschreibung:

Zoë verliebt sich in einen schönen bleichen Jungen. Von ihm erfährt sie, dass sie beide zu den Katzenmenschen gehören. Als einer von Ihresgleichen ermordet wird, gerät Zoë unter Verdacht …

Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht – ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift …

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Imago von Isabel Abedi

Inhaltsbeschreibung:

Wanja liebt sie – diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

3 Kommentare

  1. An den oberen beiden liest du auch schon eine ganze Weile…Sagt das bei dir was über die Qualität der Bücher aus *g* Ich habe nämlich Schattenauge noch auf der Wunschliste *g*

  2. Also normalerweise ist das auch so, aber bei den beiden Büchern sieht die Sache etwas anders aus. “Das Ende der Liebe” ist keine leichte Kost. Ich muss mir viele Notizen beim Lesen machen, damit ich eine anständige Rezension schreiben kann, das ist mir momentan aber zu stressig.

    “Schattenauge” dagegen habe ich vor meinem Umzug nach Konstanz begonnen und seitdem leider nicht mehr in die Hand genommen, obwohl ich den Anfang sehr gut fande. Ich denke das liegt vielleicht daran, dass das Buch recht dick ist und ich gerade keine Zeit zu lesen habe. Deshalb nehme ich lieber ein etwas dünneres Buch (eben Imago) um kleine Leseerfolge zu haben. ^^

  3. Na dann bin ich ja jetzt beruhigt 😀 Kann das auch verstehen. Ich hab festgestellt, dass ich seit einiger Zeit viel lieber dünne Bücher lese…Lassen sich besser mitnehmen und man baut den SuB ab 😀

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