Rezension | Bennett, Alan: Die souveräne Leserin

Details:

Originaltitel: The Uncommon Reader
Genre: Humor & Satire
Reihe: –
Gattung: Roman
Verlag: Wagenbach ( 2008 )
Seiten: 115

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Auf das Buch bin ich durch Elke Heidenreichs Literatursendung Lesen! gekommen. Glücklicherweise konnte ich das Buch bei Tauschticket ergattern.

Klappentext: Eine Liebeserklärung an die Queen und an die Literatur – wer hätte gedacht, dass das zusammenpasst?

Ein Bennett at its best – very British, wie immer, und von so umwerfender Komik, dass Ihnen der Bowlerhat hochgeht!

Inhalt: Auf dem Küchenhof vor dem Palast der Queen steht ein Bücherbus, der jeden Mittwoch vorbeikommt und der an jeden, der will, Bücher verleiht. Wie der Zufall es wollte entdeckt die Queen eines Tages diese kleine Bücherei auf Rädern und schnappt sich das nächst beste Buch.

Aus diesem Ereignis resultiert eine Leseleidenschaft, die so manche Staatsangelegenheit hintenan stellt. Neben dem Lesen macht sie auch noch Bekanntschaft mit Norman, einem Küchenjungen, der ebenfalls gerne liest und den Bücherbus in Anspruch nimmt. Ihn befördert sie zu ihrem Amanuesis, ihrem literarischen Assistenten.

Meine Meinung:

Die souveräne Leserin ist ein unterhaltsames Buch über das Lesen. Die Queen – als eine der bekanntesten Persönlichkeiten weltweit – entdeckt auf humorvolle Weise die Welt der Bücher und vertieft sich dabei so sehr in diese illusorische Welt, dass sie alles um sich herum vergisst. Damit treibt sie die britische Regierung und ihren gesamten Hofstaat zur Weißglut, was ihr aber alles egal ist, denn ihre Leidenschaft ist entbrannt. Nach und nach entdeckt die Queen, wofür sie liest und warum es ihr so viel Freude bereitet. Sie philosophiert über Autoren, stellt dabei das ganze Königshaus auf den Kopf und geht immer noch einen Schritt weiter. Ein dünnes Buch, für einen unterhaltsamen Nachmittag, in dem man sich manchmal selbst wiederentdecken kann, denn: Wie bin ich eigentlich zum Lesen gekommen? Daher 4 von 5 möglichen Sternen.

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