[Bloggeralphabet] F wie Foren

52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
 Alle zwei Wochen steht ein neues Stichwort im Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist.
 Wie genau das Blogger-Alphabet funktioniert und wie du teilnehmen kannst, findest du hier.

Bist du in einem oder vielleicht auch mehreren Bloggerforen Mitglied?

Yes, I am! Wobei ich unter Foren auch Communities verstehe, denn vom altbewährten Forum habe ich mich eher abgewandt. Darauf stoße ich zwar mal bei diversen praxis-orientierten Suchanfragen, aber als Blogger nutze ich mehr Communityseiten, etwa LovelyBooks, wasliestdu.de, außerdem vorablesen.de und mein Account beim Büchertreff (das klassische Forum) müsste auch noch existieren. Die alle sind aber keine klassischen Bloggerforen, sondern Communities für Leser. Dazu unterscheiden sich Plattformen, die nur für Blogger sind, etwa das Bloggerportal von Random House oder Blogg dein Buch, dort gibt es aber tatsächlich keinen richtigen Austausch, was doch das Hauptargument für ein Forum ist.

Wenn ja, wie regelmäßig bist du dort aktiv? Hat sich das im Laufe der Zeit verändert?

Aktiv bin ich auf den Foren- bzw. Communityseiten eher selten. Mir fehlt einfach die Zeit, um neben meinen Social-Media-Kanälen noch ausführlich auf diesen Seiten unterwegs zu sein, geschweige denn richtig aktiv zu sein. Bei LovelyBooks schaue ich häufiger vorbei, denn auf meinem Blog habe ich rechts unten das Lesewidget eingebunden, was ich möglichst aktuell halten möchte. Bei Aktionen oder Diskussionen nehme ich aber sehr selten teil, denn das ist ein großer Zeitaufwand, den ich eigentlich nicht mehr leisten kann – besonders aus dem Grund, der sich mit der nächsten Frage ergibt.

Findest du die klassischen Foren in Zeiten von facebook & Co. überhaupt noch zeitgemäß? Bevorzugst du eher die klasssischen Foren oder die facebook-Gruppen?

Für mich persönlich ist das tatsächlich so. Ich finde Foren sind eher Web 1.0 und dennoch hält sich diese „Uraltform“ der Diskussionplattform hartnäckig. Aktiv bin ich dort aber inzwischen nicht mehr. Mit meinem Blog und meinen anderen Kanäle wie Facebook, Twitter und Instagram (und manchmal auch Pinterest) bin ich vollkommen ausgefüllt. Dort kommuniziere ich täglich mit lieben Buchmenschen, Bloggern und Freunden und erhalte darüber hinaus genügend Input aus der Off- und Online-Welt. Auf Foren und Communities greife ich vor allem dann zurück, wenn sich zu meinen anderen Kanälen Schnittstellen herstellen lassen und ich so die Medien miteinander verknüpfen kann.

Was ist dir an einem Bloggerforum wichtig?

Die Übersichtlichkeit ist ein wichtiger Aspekt, also möglichst schnelle Auffindbarkeit von neuen Kommentaren und Beiträgen, aber auch von Themen, also eine sehr gute Stichwortsuche. Der Vorteil von Foren ist darüber hinaus natürlich der Austausch. Im Rahmen der „Bloggerforen“ greife ich deshalb aber tatsächlich eher auf Facebookgruppen zurück, die sind zwar nicht so gut filterbar, aber wenn man einen gewissen Blick für die einschlägigen Gruppen hat, dann verpasst man auch nichts. Alternativ wechsle ich aber dann auch gerne zu den Leserplattformen, zumindest passiv, wenn mich mal wirklich ein Thema brennend interessiert (dann werde ich auch aktiv, aber doch irgendwie eher wieder auf meinen Social-Media-Kanälen).

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