[Blogparade] Vampir-Hype

Bella hat vor kurzem eine Vampir-Blogparade eröffnet, die bis zum 31.08.20009 laufen wird. Da ich auf dieses ganz zufällig durch ihren eigenen Beitrag gestoßen bin und man bei mir mit Vampiren ja nichts falsch machen kann, steht es natürlich nicht zur Debatte, ob ich daran teilnehmen soll oder nicht. Folgende Fragen rund um das Thema Vampire in der Literatur hat Bella an alle Blogger gestellt:

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Mich würde jetzt interessieren was ihr von dem Hype um die Vampir Bücher haltet. Lasst euch das ganze völlig kalt? Habt ihr schon vor dem Hype Vampir Bücher gelesen? Wenn ihr Vampir Bücher lest, habt ihr eine bestimmte Lieblingsreihe bzw. Lieblingsautor/Lieblingsbuch? Erzählt einfach einmal von eurer Erfahrung mit den Vampiren! Vielleicht habt ihr ja sogar Lieblingscharakteren von denen ihr berichten möchtet.

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Von Anfang an…

Schon als Teenager war ich von allem Mystischen fasziniert. Ich habe alles gelesen, was irgendwie mit phantastischen Welten, Legenden oder Mythen zu tun hatte. Ich habe mich für Hexen und Wicca interessiert, magische Wesen und Sagen. Keltische und nordische, ägyptische, buddhistische, griechische und römische Götterwelten waren mir wohl bekannt. Darüber kam ich auch zu Vampiren. Ich schlich mich auf vampirischen Internetseiten herum, verschlang Filme darüber und begann sogar meine eigene Vampirgeschichte zu schreiben, die immer noch unvollendet in den weiten meines Computers verstaubt und die ich vielleicht eines Tages vollenden werde.

Meine ersten Vampirbücher…

Mein erstes Vampirbuch war wohl Interview mit einem Vampir von Anne Rice, nachdem ich den Film mit Brad Pitt und Tom Cruise gesehen hatte. Für mich ist Anne Rice eine der größten Vampir-Autorinnen und wird es wohl auch für immer bleiben. Sie bringt wohl die klassischen Mythen zu Vampiren in ihren Werken unter und genau das ist es, was mir an ihren Büchern so gut gefällt. Sie sind dick und voller dunkler Geschichte, sogar ganzer Biographien fiktiver Figuren.

Neben ihren Büchern – von denen ich zugegebenermaßen noch heute nicht alle gelesen habe – fand ich meinen Weg natürlich auch zu Bram Stoker’s Dracula. Einerseits ein Klassiker der Weltliteratur, andererseits das Urwerk des Vampirs (ja ich weiß, ganz stimmt das nicht – aber für mich schon ^^) schlechthin. Jeder kenn den Grafen mit seinen drei Gefährtinnen, dem Schloss und seinem Ursprung: Transsilvanien, aus dem die dunkelsten Vampirgeschichten stammen.

Außerdem zählt noch ein eher unbekanntes Werk zu meinen ersten Vampirbüchern: Nachtblau von Kester Schlenz. Damals habe ich es verschlungen, heute würde ich es beinahe schon zu den erotischen Vampirbüchern zählen. Es spielt nicht mit klassischen Vampirmythen, sondern durchbricht diese, indem Vampire zum Beispiel auch bei Tageslicht herumlaufen können.

Und dann begann der Hype…

Ich weiß gar nicht genau, wann dieser Hype begann. Fest steht, er war plötzlich da und ich stand mitten drin in tausenden von Vampirbüchern. Ganz vorne dran die Twilight-Reihe von Stephenie Meyer. Die mein Leben doch um einiges bereichert hat und die Geister geschieden hat, wie es vorher wohl nur Harry Potter geschafft hatte. In diesem Rausch aus Vampiren fühle ich mich besonders wohl und habe einige sehr gute Reihen entdeckt. Darunter die House-of-Night-Reihe von P.C. und Kristin Cast (ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Band) oder die Morganville Vampires von Rachel Caine, welche ich bis zum Ende des Jahres fertig lesen möchte für diese Challenge.

Neben diesen Büchern bin ich ja schon seit einiger Zeit sehr auf englische Originale fixiert und daher hatte ich noch weit mehr Möglichkeiten – wie eben schon die meisten oben genannten – Vampirisches in englisch zu lesen, dazu zählt: Evernight von Claudia Gray oder Tantalize und Eternal von Cynthia Leitich Smith.

Daneben gibt es ja auch geradezu einen Hype von erotischen Vampirbüchern, der mich eher kalt bzw. belustigst zurücklässt. Bücher von Lara Adrian oder J.R. Ward habe ich zwar angelesen, sind aber für mich nichts. Ich zähle sie eigentlich auch nicht zu den Vampirwerken, sondern eher zu Erotik-Büchern mit vampirischer Mischung.

Bei der Mischung sind wir gleich beim nächsten Thema. Nicht nur reine Vampirbücher sind im Trend, sondern auch ein Gemisch aus sämtlichen magischen Wesen, seien es Vampire, Werwölfe, Feen und Elfen, Kobolde, Zwerge, Dämonen und Götter etc. Dazu gehört zum Beispiel Morgenrot von Tanja Heitmann, in welcher es nicht direkt um einen Vampir, sondern um Besessenheit geht oder The Mortal Instruments von Cassandra Clare, eine der schönsten Reihen, die ich bisher gelesen habe.

Abschließend wollte ich noch anmerken, dass es inzwischen auch eine Tendenz zu Feen- oder Geisterbüchern gibt und zu allem Überirdischen und ich bin gespannt, ob sich daraus bald ein neuer Hype entwickeln wird.

5 Kommentare

  1. Ein sehr schöner umfangreicher Beitrag! Mal sehen ob mir zu der Blogparade auch noch was einfällt, da hab ich ja Gott sei Dank noch etwas Zeit, denn im Moment, nachdem du das schon so toll zusammengefasst und sehr viel untergebracht hast, bin ich etwas blank im Kopf  :zwinker: :mrgreen:

  2. Von einem Großteil der Bücher, die du erwähnst habe ich noch nie gehört. Daran erkennt an wohl auch die Masse dieses „Genres“.
    Vielleicht sollte ich mir das ein oder andere mal zu Gemüte führen.

  3. Hach einfach ein super schöner Beitrag zur Blogparade!!! Hat mir super gut gefallen, und du hast mich auf andere Bücher aufmerksam gemacht die bestimmt einmal auf meinen SuB wandern werden :katze:

  4. @ Martin: Die meisten der erwähnten Bücher sind ja auch noch relativ neu und wohl in der Hype-Phase entstanden, da ist es kein Wunder, dass du von diesen noch nichts gehört hast. Zumal die meisten auch nur auf dem englischen Buchmarkt veröffentlicht sind.

    @ Bella: hihi, ich habe wieder zugeschlagen 👿

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