Rezension | Caine, Rachel: Glass Houses (The Morganville Vampires – Book One)

Details:

Originaltitel: Glass Houses
Genre: Fiction
Reihe: The Morganville Vampires
Band innerhalb der Reihe: 1
Gattung: Roman
Verlag: NAL Jam ( 2006 )
Seiten: 239

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nachdem Amazon mich schon häufiger auf diese Reihe – natürlich ganz dezent – hingewiesen hat, konnte ich nun nicht mehr widerstehen und habe mir Band 1 geleistet.

Klappentext: It’s a small college town filled with quirky characters. But when the sun goes down, the bad comes out. Because in Morganville, there is an evil that lurks in the darkest shadows – one that will spill out into the bright light of day.

Claire Danvers has had enough of her nightmarish dorm situation. The popular girls never let her forget just where she ranks on the school’s social scene: somewhere less than zero. And Claire really doesn’t have the right connections – to the undead who run the town.

When Claire heads off campus, the imposing old house where she finds a room may not be much better. Her new roommates don’t show many signs o life. But they’ll have Claire’s back when the towns deepest secrets come crawling out, hungry for fresh blood…

Inhalt und Aufbau: Claire ist gerade mal zarte sechzehn Jahre alt und geht schon aufs College. Sie ist hochbegabt und hat deshalb zwei Jahre High School eingespart. Doch das nicht unbedingt zu ihrem Vorteil, denn viele Freunde hat sie nicht und mit Neid anderer Leute musste sie schon immer kämpfen. Nach Morganville ging sie hauptsächlich, weil ihre Eltern kein ganzes Land zwischen ihnen und ihrer noch sehr jungen Tochter haben wollten. Doch in Morganville läuft so einiges schief. Gleich zu Anfang steht sie auf Kriegsfuß mit Monica, die Claire vor ihren Freunden als dumm erscheinen lässt – was sie zugegebener Maßen anscheinend auch ist. Dennoch ist mit Monica nicht zu spaßen, das erfährt Claire als sie von ihr und ihrer Mädchenclique zusammengeschlagen und eine Treppe hinuntergestoßen wird.

Gerade so mit dem Leben davongekommen steht für Claire fest: In diesem Wohnheim bleibt sie keine Sekunde länger. Durch Glück und Zufall entdeckt sie eine Zimmerausschreibung innerhalb von Morganville, aber außerhalb des Campus. Mit samt ihren wenigen Habseligkeiten, die sie bei sich trägt, macht sie sich auf den Weg zum „Glass House“.

Dort trifft sie auf Eve, Shane und Michael. Drei verrückte Charaktere, die sie freundlich oder weniger freundlich empfangen. Schon bald merkt Claire, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Eve redet von Vampiren, die die Stadt regieren und von „Protection“ die man haben sollte, ansonsten sieht es schwarz aus für Menschen, die hier leben.

Als Claire sich im Glass House akklimatisiert hat, gerät sie in große Schwierigkeiten, aus denen sie Shane mit Hilfe eines blutigen Deals befreit. Jetzt bleibt den Freunden nur noch eines übrig: Sie müssen etwas finden, was die Vampire mehr wollen, als Shanes Blut.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist mal etwas ganz anderes. Nachdem eine riesige Vampirwelle die Buchverlage überschwemmt hat, sind die Vampire in Morganville nicht die Guten, die gegen andere bösartige Wesen kämpfen oder einfach friedlich mit den Menschen leben und lieber Tierblut trinken. Ganz im Gegenteil: Die Protagonistin, ein unwissendes menschliches Mädchen namens Claire, gerät in eine Stadt, die von Vampiren regiert wird, aber fast niemand spricht darüber, denn außerhalb von Morganville soll keine menschliche Seele davon erfahren.

In dieser Stadt herrscht Korruption und nur wenn du Einfluss hast, den Vampiren irgendwie nützlich bist oder unter „Protection“ stehst, kannst du ohne Sorgen auch nachts auf die Straße gehen. Aber nicht nur Vampire treiben sich in Morganville herum, wie Claire bald feststellen muss. Dennoch findet sie gute Freunde, die alle auf ihre eigene Weise mit dem Leben in der Stadt zurechtkommen. Sie unterstützen das junge Mädchen, die durch Unwissenheit in größte Gefahr gerät, was Claire auch über ihre Eigenheiten hinwegsehen lässt.

Gemeinsam mit der Hauptfigur entdeckt der Leser Stück für Stück diese andere Welt und lernt die Gefahren kennen, die man in dieser Stadt nicht unterschätzen darf. Es ist spannend und aufregend, die dunklen Seiten jenes vampirischen Ortes zu entdecken. Achtung für all diejenigen, die Cliffhanger hassen: Die Geschichte nimmt zwar ihr Ende, dennoch setzt Rachel Caine ein Ereignis ans Ende, das es dem Leser beinahe unmöglich macht, sich Band 2 nicht zu kaufen. Daher 5 von 5 möglichen Sternen.

4 Kommentare

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