Rezension | D’Lacey, Chris: The Fire Within

Details:

Originaltitel: The Fire Within
Genre: Fantasy
Reihe: Fire Star Trilogy
Band innerhalb der Reihe: 1
Gattung: Roman
Verlag: Scholastic ( 2001 )
Seiten: 340

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Schon häufiger habe ich die Reihe auf Deutsch bei Amazon gesehen und nachdem ich momentan ja so von englischen Originalbücher gefesselt bin, musste die Reihe schnell in mein Regal!

 Klappentext: When David moves in with Elizabeth Pennykettle and her eleven-year-old daughter, Lucy, he discovers a collection of clay dragons that come to life. David’s own special dragon inspires him to write a story, which reveals the secrets behind the mystery. In order to solve the mystery and save his dragon, David must master the magic of the fire within – not only with his hands but also with his heart.

 Inhalt und Aufbau: David zieht in das Haus der Pennykettles. Die Pennykettles bestehen aus Liz und ihrer 11-Jährigen Tochter Lucy. Liz stellt in ihrer kleinen Heimwerkstatt kleine Drachenfiguren her, von denen sie David eine schenkt. Schon von Anfang an vermutet er, dass etwas im Haus der Pennykettles nicht mit rechten Dingen zu geht. Von den Drachenfiguren, die überall stehen, fühlt er sich beobachtet und auch Liz und ihre Tochter benehmen sich, wenn es um die Drachen geht, sehr seltsam. Sein neuer Drache – Gadzook – verhilft David zu einem künstlerischen Dasein, als er beginnt eine Geschichte für Lucys Geburtstag zu verfassen und langsam dämmert es ihn, dass es sich bei den Drachenfiguren nicht um einfache dekorative Gegenstände handelt.

Aber im Hause Pennykettle dreht sich nicht nur alles um Drachen. Lucy ist vernarrt in die Eichhörnchen, die bis vor kurzem noch in den Gärten der Nachbarschaft gelebt haben. Allerdings wurde die Eiche – Hauptnahrungsquelle der Tiere – gefällt und daher mussten die Eichhörnchen die Gegend verlassen, um wieder an genügend Futter zu kommen. Nur eines treibt sie hier noch herum – Conker – ein einäugiges Eichhörnchen, das Lucy sehr ans Herz gewachsen ist. Gemeinsam mit David versucht sie ihn zu retten. Davids Geschichte für Lucy handelt genau von diesen Eichhörnchen, um ihren Kampf ums Überleben – dabei bemerkt er erst viel später, dass genau diese Geschichte wahr wird.

 Meine Meinung:

The Fire Within besteht aus sehr kurzen und schnell lesbaren Kapiteln. Die Sprache ist dazu sehr einfach – zumindest wenn man weiß, was ein squirrel (Eichhörnchen) ist. ^^

Die Idee der Geschichte ist auch nicht schlecht, nur die Umsetzung ist an manchen Stellen nicht ganz rund. Zum Beispiel zieht David bei den Pennykettles ein und ist so schnell mit beiden befreundet und begibt sich auf Eichhörnchenjagd, was doch etwas ungewöhnlich sit, wenn man dort ganz neu ist. Andererseits dauert es für den Leser viel zu lange, bis David endlich dahinterkommt, was los ist, da der Leser das schon von Anfang an vermutet und deshalb zieht sich der Anfang ziemlich, v.a. weil die Handlung um die Eichhörnchen nicht unbedingt sehr spannend ist. Die Namen der einzelnen Kapitel verraten oftmals viel zu viel vom Geschehen, weshalb noch einmal weniger Spannung herrscht.

Ab der Hälfte des Buches steigt dann deutlich das Niveau der Geschichte. Endlich wird David klar, dass hier auch „übernatürliche“ Mächte im Spiel sind und dass die Drachen reale Wesen sind. Auch die Spannung hebt sich dann deutlich, es macht mehr Spaß weiterzulesen und die Figuren gewinnt man – trotz ihrer „Einfachheit“ lieb. Eine nette Geschichte, die allerdings weit mehr hergegeben hätte. Daher 3 von 5 möglichen Sternen.

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