Foucault, Michel: Psychologie und Geisteskrankheit

Details:

Originaltitel: Maladie mentale et Psychologie
Genre: Sach-/Fachbuch
Reihe: –
Gattung: –
Verlag: Suhrkamp ( 1968 )
Seiten: 131

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Da ich die Tiefen (und Oberflächen) von Michel Foucaults Werken erkunde, durfte auch dieses hier nicht fehlen.

Klappentext:

Inhalt und Aufbau: Michel Foucault gibt in diesem Buch eine kleine Einführung zwischen der Verbindung von Psychologie und Geisteskrankheiten, wie Melancholie, Wahnsinn, etc.

Er beschreibt verschiedene Krankheitsbilder, darunter u.a. Manie und Depression, Paranoia, verschiedene Phobien und Psychosen. Er erklärt die Probleme, welche beim Versuch einer vollständigen Klärung von Geisteskrankheiten auftreten können.

Foucault zeigt neben der medizinischen Sicht auch andere Perspektiven auf und versucht deutlich zu machen, warum keine für sich allein stehen kann. (darunter: Die Komplexizität des menschlichen Körpers und seiner Seele)

Anhand individueller Beispiele erläutert er die Geschichte der verschiedenen Sichtweisen, die die Geisteskrankheiten im Laufe der Geschichte (v.a. vom 16. bis ins 19. Jahrhundert) durchlaufen haben.

Meine Meinung:

Wer schon einmal etwas von Foucault gelesen hat, der weiß, dass das nicht unbedingt die einfachste Lektüre ist. Meiner Meinung nach lässt sich von seinen Werken sehr viel lernen. Allerdings reicht dazu wohl eine einmalige Lektüre nicht aus. Für einen Einstieg in die Psychologie und Geisteskrankheiten bis zum 19. Jahrhundert ist dieses Werk nicht schlecht, wobei einiges Hintergrundwissen (z.B. zum geläufigen Wortschatz Foucaults) zusätzlich nicht schlecht wäre. Daher 4 von 5 möglichen Sternen.

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