Rezension | Gilbar, Steven: Bibliomania

Details:

Originaltitel: Bibliomania – Ein listenreiches Buch über Bücher
Genre: Bücher über Bücher
Reihe: –
Gattung: Sach-/ Fachbuch
Verlag: Diogenes ( 2009 )
Seiten: 159

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Anlässlich zum Welttag des Buches war ich heute mit Holly in der Stadt shoppen und habe dieses Buch entdeckt. Klar, dass ich Buchverrückte das dann auch gleich kaufen musste…

Klappentext: Buchbegeisterung findet sich auf Schritt und Tritt – in Lesezirkeln, Buchrezensionen, auf literarischen Webseiten, in Buchhandlungen, in Buchgemeinschaften, Bibliotheken, bei Bibliophilen, Bücherwürmern und gewöhnlichen Lesern. Trotz all der neuen, sich gegenseitig konkurrierenden Meiden am angeblichen Ende der Gutenberg-Galaxie bereitet sich die Bibliomanie fröhlich weiter aus. In der vorliegenden Sammlung werden Sie viele spannende Informationen rund ums Buch finden – bedeutende und triviale -, kreuz und quer arrangiert, so daß Sie irgendwo eintauchen, sich unterhalten und überraschen lassen können.

Inhalt und Aufbau: Dieses Buch beinhaltet Fakten zu Verlagen, Büchern, Buchpreisen, Autoren, Schriftstellern und vielem mehr. Es bietet einen weitgefächerten Überblick zu gängigem Vokabular des Buchdruckes, der Verlage oder „des Lesers“. Beinahe jede Seite ist mit Zitaten berühmter Schriftsteller geschmückt und die kurzen Kapitel bieten viel Kurioses. Darunter: Das kleinste und das größte Buch der Welt; Die bekanntesten internationalen und nationalen Literaturpreise; Was genau bedeutet ISBN? Wer sind die einflussreichsten Intelektuellen Deutschlands und viele weitere interessante Fragen…

Meine Meinung:

„Bibliomania“ ist ein schönes Buch für Leseliebhaber. Man erfährt in kurzen, schön lesbaren Kapitelchen interessante Dinge zu interessanten Lese-Themen. Wie heißen die drei Musketiere aus Alexandre Dumas Roman? Was versteht man unter klassisch im „klassischen Sinne“? oder Was war die Gruppe 47? Manche der Fragen sind durchaus banal oder unwichtig, die hier behandelt werden, aber diese liest man mit einem breiten Schmunzeln. Denn eigentlich ist es doch ganz interessant zu wissen, welche Schriftsteller Selbstmord begangen haben oder welche Werke Tiere als tragende Rollen beinhalten. Auf fast jeder Seite steht ganz oben ein Spruch über Bücher, Leser und das Lesen, meist von bekannten Schriftstellern aus allen Epochen und Ländern. Dieses Buch ist also nicht nur ein Sammelsurium aus Fakten und geschichtlichen Daten, sondern auch von Sprüchen und Zitaten. Es bietet eine Auswahl an Lektüre, die breit gefächert ist. Nationale und internationale Preisträger, klassische und kritische Werke finden hier ihren Platz und lassen sich schnell nachschlagen. Wer möchte, der findet hierin sogar einen kleinen Lesekanon, der den Leser doch über ei paar Jährchen hinweg beschäftigen kann. Ich finde dieses Buch ist eines der schönsten Bücher über Bücher. Es ist eine unterhaltsame Nachmittagslektüre, die ich mir, für den Welttages des Buches 2009, nicht besser hätte aussuchen können. Allerdings mit dem kleinen – schrecklichen – Nebeneffekt, dass meine Wunschliste weiter wächst… Daher 5 von 5 möglichen Sternen.

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