Rezension | Glattauer, Daniel: Alle sieben Wellen

Details:

Originaltitel: Alle sieben Wellen
Genre: Romane & Erzählungen
Reihe: „Gut gegen Nordwind“-Band 2
Gattung: Roman
Verlag: Deuticke ( 2009 )
Seiten: 222

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses schöne Buch gab es bei Vorablesen zu gewinnen und das Glück hat zum zweiten Mal bei mir zugeschlagen *freu*

Klappentext:

»Wie es mit uns weitergehen soll, Leo? – weiter wie bisher. Wohin? – Nirgendwohin. Einfach nur weiter. Du lebst dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.«

»Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwart.« Volker Hage, der Spiegel

Inhalt und Aufbau: Alle sieben Wellen ist die Fortsetzung von Gut gegen Nordwind und erzählt die Geschichte um Leo Leike und Emma Rothner weiter. Beide haben sich durch Zufall, nämlich durch eine falsch adressierte eMail, kennengelernt und eine „Internetbeziehung“ aufgebaut. Das erste Treffen – was nicht wirklich zustande kommt – endet im Desaster  und nach vielem hin und her folgt Funkstille.

Hier setzt Alle sieben Wellen ein. Beider Leben nimmt ihren Lauf, bis Emmi wieder Kontakt zu Leo aufnehmen will, um zu erfahren wie es ihm geht, was er macht und ob er überhaupt noch lebt.

Meine Meinung:

Daniel Glattauer erzählt mit viel Humor die Geschichte von Emmi und Leo weiter. Dabei verwendet er als Kommunikationsbasis – wie schon im ersten Band Gut gegen Nordwind – das eMail-Format. Der Leser erfährt also nicht, was die beiden fühlen, was sie machen, wie ihre Gesichtsausdrücke sind oder sonstiges außersprachliches Verhalten. Aber gerade das macht das Buch aus. Die Dialoge sind voller Witz, Sehnsucht und Tiefgang.

Mit jedem Wort, das Daniel Glattauer schreibt, schwingen so viele Gefühle und so viele Gedanken mit, die aus dem Leben gegriffen sein könnten. Realistisch und doch wunderbar beschreibt er die Beziehung zwischen Emmi und Leo und mit jedem Satz, mit jeder eMail fühlt man als Leser mit. Was wird geschehen, wie wird die nächste Antwort aussehen und wird alles ein gutes Ende nehmen oder doch nicht?

Beim Lesen spürt man den erfrischenden Humor der beiden Protagonisten regelrecht. Sie necken sich gegenseitig und lassen keine Gelegenheit aus auf vorher Gesagtes zurückzugreifen, um Verknüpfungen herzustellen und dabei bleibt kein Schmunzeln beim Leser aus. Aber auch ernste Stellen meistert Daniel Glattauer gekonnt. Mitrührend und –fühlend liest sich die Geschichte um Emmi und Leo, ohne langweilig zu werden. Sie bleibt immer unterhaltsam und spannend bis zum Ende. Daher 5 von 5 möglichen Sternen.

2 Kommentare

  1. Ahh… wozu blogs doch gut sind… von diesem zweiten band wusste ich garnichts, der erste gegen den nordwind hatte mir (ebenso wie dir) gut gefallen, besorg ich mir doch jetzt den diesen auch sofort…

    lg
    fs

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