Rezension | Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind

Details:

Originaltitel: Gut gegen Nordwind
Genre: Romane & Erzählungen
Reihe: „Gut gegen Nordwind“-Band 1
Gattung: Roman
Verlag: Goldmann ( 2008 )
Seiten: 223

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Das Buch habe ich von meiner Mutti bekommen, nachdem mir der zweite Band, den ich bei vorablesen.de gewonnen habe, schon so gut gefallen hat.

Klappentext: »Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.«

Emmi Rothner möchte per eMail ihr Abo der Zeitschrift »Like« kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder Emails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

»… einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur…« Volker Hage, Der Spiegel

Inhalt und Aufbau: Emmi Rothner versucht ein Abonnement zu kündigen und gerät dabei an Leo Leikes eMail-Adresse. Aus diesem Zufallen entwickelt sich eine eMail-Freundschaft, die weit über das normale Maß hinausgeht. Gegenseitig vertrauen sie sich ihre Gefühle, Emotionen und Gedanken an. Immer mehr erfahren sie von der doch fremden Person am anderen Ende der „Internetleitung“. Ein „Treffen“ bei dem sich beide zur gleichen Zeit in einem Café aufhalten wollen, führt dazu, dass Leo drei verschiedene „Emmi-Ideen“ gewinnt und Emmi Leo nur wage in Erinnerung behält. Ob ein richtiges Treffen (mit sich gegenübersitzen und reden) stattfinden soll, sind sich die beiden nicht sicher. Wird es dazu kommen?

Meine Meinung:

Nachdem ich den zweiten Band um Emmi und Leo durch vorablesen.de gewonnen habe, war ich gespannt wie genau alles zwischen den beiden begonnen hat. Auch in diesem ersten Band beweist Daniel Glattauer sein Können. Ohne viel Drumherum erweckt er die beiden Protagonisten durch eMails zum Leben. Beide für sich unterschiedliche Personen mit bestimmten Charaktereigenschaften, die auch ohne Erzähler gut auskommen. Sie berichten von Alltäglichem und Nichtalltäglichem auf lustige Art und Weise. Das Buch ist eines der unterhaltsamsten, das ich je gelesen habe, aber nicht nur das, auch Tiefgang findet sich darin. Der Leser bleibt gespannt was sich zwischen den beiden noch so entwickeln wird. Die eMails drücken mehr aus, als ein Erzähler je einem Leser vermitteln könnte. Einfach ein schönes Buch! Daher 5 von 5 möglichen Sternen.

3 Kommentare

  1. Habe mir „Gut gegen Nordwind“ auch bestellt, da es mir von allen Seiten empfohlen wurde. Klasse, dass es auch dir gefallen hat. Da bin ich jetzt noch ein wenig gespannter!

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