Rezension | Heitmann, Tanja: Morgenrot

Details:

Originaltitel: Morgenrot
Genre: Fantasy
Reihe: –
Gattung: Roman
Verlag: Heyne ( 2008 )
Seiten: 479

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Nachdem ich momentan eindeutig Vampir-süchtig geworden bin, hab ich mir dieses Buch als Spontankauf geleistet.

Klappentext: Als die junge Studentin Lea in der Villa ihres Professors auf Adam trifft, ist sie vom ersten Augenblick an gebannt. Adam ist unwirklich schön, schweigsam.. und er hat ein tödliches Geheimnis: Er ist von einem Dämon besessen, der ihn dazu zwingt, Lea auf die dunkle Seite zu ziehen. Doch mit aller Macht kämpft er dagegen an. Denn er liebt Lea. Eine Liebe, in der ein einziger Kuss alles verändern kann.

Inhalt und Aufbau: Lea ist Literaturstudenten und hat ein aufregendes Auslandssemester vor sich. Lea ist eine Einzelgängerin und versucht die Aufmerksamkeit ihres Professors auf sich zu ziehen. Als sie eines Abends zu einer Diskussionsrunde in sein Haus eingeladen ist, begegnet sie einem gutaussehenden, geheimnisvollen Mann. Adam. Schon kurze Zeit später taucht er in ihrem kleinen Zimmer auf, mitten in der Nacht. Nackt und blutverschmiert. Adam ist von einem Dämon besessen, der jeden Moment seines Lebens versucht ihn ganz in Besitz zu nehmen. Er schenkt Adam schnelle Heilungskünste und ein unendlich langes Leben und er hat Lea als seine neue Gefährtin ausgewählt, doch Adam wehrt sich gegen dieses Schicksal, dass der Dämon Lea auferlegen will.

Meine Meinung:

Die Vorgeschichte um Lea und Adam kommt eindeutig zu kurz. Schnell auf schnell erfolgt die erste Begegnung und schon fühlt sie sich unwiderstehlich an den wunderschönen Mann gebunden. Adams Charakter wird dem Leser zu diesem Zeitpunkt leider nur sehr oberflächlich vermittelt, was sich im Verlauf der Handlung aber bessert. Hier sind mir sofort einige Parallelen zu Twilight aufgefallen, die sich aber im Laufe des Buches Gott sei Dank gegeben haben. Adam ist von einem Dämon besessen, er behandelt Lea daher teilweise wie Luft oder schlimmer – wie seine Dienerin – wodurch der Leser auf Leas Seite steht. Ihre Angst vor dem Dämon, der nach Blut dürstet, aber andererseits ihre Liebe zu Adam sind nachvollziehbar. (Auch wenn man sich an manchen Stellen einfach gewünscht hätte, dass sie ihm mal eine runterhaut, um ihn zur Besinnung zu bringen ^^) Das Ende wiederum ist ziemlich kurios und gehört – meiner Meinung nach – in ein anderes Buch. Dennoch ist es auf jeden Fall überraschend. Das Buch war sehr schnell zu lesen und ist sicher ein schöner Happen für Zwischendurch, auch wenn man aus der Handlung ein weit komplexeres Buch hätte machen können. Daher 3 von 5 möglichen Sternen.

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