Hunt: Showdown | Erfahrungsbericht eines Noob (PC)

Hunt: Showdown: Grunt in Visier
Ein Grunt (Zombie) in Hunt: Showdown © Crytek

Manchmal lohnt es sich wirklich einfach ein Spiel zu kaufen, auch wenn man noch nicht so ganz weiß, ob man Mitspieler:innen findet. So ging es mir gerade eben mit “Hunt: Showdown”! Und dieses Spiel könnte sich wirklich zu einem meiner neuen Lieblingsgames entwickeln.

Ich habe es vor einer Weile bereits bei Steam entdeckt gehabt und fand die Aufmachung richtig toll, bin dann aber davon abgekommen, weil es ein Online-PvP-Game ist und ich schon wusste, echte Mitstreiter:innen in meinem Bekanntenkreis habe ich in diesem Genre nicht. Als ich es dann neulich in einem Twitch-Stream wiederentdeckt habe, war ich total angefixt, dass ich es mir wenige Tage später einfach geholt habe. Denn laut Internet kann man das Spiel auch gut allein spielen und die Hunt-Community ist – im Gegensatz  zu manch anderen Shootern – auch wirklich nett und hilfsbereit – und das stimmt!

Die Story hinter “Hunt: Showdown”

Schauplatz des Spiels ist Louisiana, wo sich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts der “Louisiana Incident” ereignet hat, eine Epidemie, die aus dem Großteil der Menschen Zombies und andere Monster hat werden lassen. Die restlichen Menschen, sprich wir Jäger:innen/Spieler:innen, schlagen uns nun so durch, versuchen Trophäen zu jagen (also Bosse zu erledigen), andere niederzustrecken und die Mission abzuschließen.

Im Spiel gibt es extra auch eine Bibliothek, in der Gegner und Waffen beschrieben werden. Und es lohnt sich tatsächlich einen Blick in diese Bibliothek zu werfen. Dort werden nicht nur die einzelnen Gegner und Waffen näher beschrieben, man schaltet mit bestimmten Herausforderungen auch Kapitel frei, die wiederum Blutmarken als Lohn enthalten (und damit kann man sich schöne Dinge kaufen!).

Hunt: Showdown – Welpenschutz für den Anfang

Zuerst habe ich das Training im Spiel absolviert, das einen mit verschiedenen Schwierigkeitsmodi mit dem Spielsystem vertraut macht: Welche Gegner gibt es grundsätzlich im Spiel (neben anderen Spielern, die hier noch keine Rolle spielen)? Wie funktioniert grundlegend eine Kopfgeld-Mission (Hinweise finden, Boss-Gegner finden, erledigen, Trophäe einstecken und zu einem der Auscheck-Punkte am Rand der Karte gelangen, um die Mission abzuschließen).

Es lohnt sich wirklich sehr diese 3 Trainings “Basis”, “Erweitert” und “Profi” durchzuspielen, denn hier erhaltet ihr Blutmarken, die ihr später im Game z.B. für neue Jäger:innen ausgeben könnt.

Wer das Training absolviert hat, kann sich dann für eine der weiteren Spielvarianten entscheiden. Ich habe zunächst mit den Prüfungen weitergemacht, das sind quasi Einzelherausforderungen an ganz unterschiedlichen Orten. Bei diesen Prüfungen erhält man voreingestelltes Equipment wodurch man gut schon einmal die unterschiedlichsten Waffen ausprobieren kann. Besonders die lange Nachladezeit von  Gewehren & Co. hat mich im ersten Moment schockiert: aber ja, so schnell wie in anderen Singleplayergames lädt man im echten Leben eben auch keine Waffe nach! Man lernt dadurch aber auch erste Orte kennen und vor allem weitere Gegner – die einen manchmal schon zum Schwitzen bringen können.

Mit jeder Runde erhaltet ihr XP, die euren Rang steigern. Aber Achtung: Das Spielkonzept in “Hunt: Showdown” funktioniert so, dass man eine Reihe von Jäger:innenn hat, die man rekrutieren kann. Stirbt ein(e) Jäger:in in einer Partie, so ist er/sie für dich verloren. Allerdings kannst du ständig neue Jäger:innen rekrutieren, weshalb das nicht so schlimm ist. Von Rang 1-11 genießt man außerdem noch Welpenschutz und verliert seine Jäger:in nicht! Jäger:innen können ab Stufe 25 auch in den Ruhestand geschickt werden, was sich insofern lohnt, dass man dann XP für deren Blutlinie erhält und schnell weitere Waffen & Co. freischaltet. Schafft man es mit einer/m Jäger:in aus einer Mission herauszubekommen kann man die erhaltenen Fähigkeitspunkte in Eigenschaften investieren, die die nächste Mission möglicherweise etwas leichter werden lässt (leiser Ausrüstung nachladen, schneller Sprinten, etc.)

Die Squad besteht aus max. 3 Spieler:innen in Hunt: Showdown © Crytek

Hunt: Showdown – Welche Spielvarianten gibt es?

Prüfungen:

Wie bereits oben erwähnt sind die Prüfungen vergleichbar mit Einzelmissionen oder Quests, die man abschließen kann. Für jede erfolgreiche Prüfung gibt es 1-3 Sterne, je nachdem welchen Schwierigkeitsgrad man erreicht. Diese hängen davon ab, ob man während der Quest bestimmte Punkte abgehakt hat (z.B. besonders viele Gegner erledigen oder unverwundet bleibe, niemanden mit Feuer töten). Ich habe bisher nur 1-2 Sterne erreicht, denn die Quests sind z.T. wirklich hart! Aber es lohnt sich, denn mit den Sternen schaltet man z.B. neue Waffen frei, die man dann für das Hauptspiel nutzen kann (sofern man sie dort auch freischaltet, was meist darüber funktioniert, andere ähnlich Waffen zu nutzen und XP zu sammeln).

Schnellspiel:

Jeder gegen Jeden. Der Rang spielt keine Rolle und nur einer kann am Ende überleben. Ich dachte mir: Wenn schon denn schon, dann gleich richtig rein ins Geschehen. Dennoch sei hier gesagt: Das Schnellspiel ist nicht unbedingt für Anfänger gedacht, denn ohne Matchmaking bedeutet das gleichzeitig auch, dass man gegen ranghöhere Jäger:innen antritt und da meist keine Chance hat. You are dead.

Zockis Tipp: 
Ich empfehle daher nach dem Training und den ersten Prüfungen in die Kopfgeldjagden als 3er Teams einzusteigen. Dabei macht es nichts, wenn man keine Teammates im Freundeskreis hat, mit anderen macht das Spielen genauso Spaß. Egal, ob im Voice oder nur im Chat. Etwas Glück gehört natürlich auch dazu, ein paar coole Teams hatte ich aber tatsächlich so und bisher gab es auch noch keinen toxic Content, was ich sehr zu schätzen weiß.

Kopfgeldjagden

Diese spielt man entweder als Solospieler, in 2er- oder 3er-Gruppen. Bisher habe ich mir immer random 3er-Gruppen ausgesucht, was bisher auch sehr gut geklappt hat. Am Anfang haben mich diese beiden Teammates auch immer sehr durchgezogen, weil ich natürlich vermehrt gestorben bin während einer Jagd. Wird ein Teammate getötet, so kann man diesen in einer bestimmte Zeit zurückholen. Aber Achtung: erst die anderen Jäger:innen erledigen, sonst liegen da ganz schnell 2 Teammates am Boden. 😉

Ziel einer Kopfgeldjagd ist es auf der Karte Hinweise zu finden, die man mittels Schattensicht lokalisieren kann (blaue Gliterschatten). Diese Hinweise muss man einsammeln, um zum Boss zu gelangen (oder man findet ihn vorher zufällig). Boss erledigen, Fluch binden und Trophäen einsammeln. Währenddessen nicht von anderen Jäger:innen getötet werden und heil bei einem Exitpoint am Rand der Karte (Extraktionspunkte) ankommen, um die Mission abzuschließen.

Eine erfolgreiche Mission beinhaltet zwar meistens eine Trophäe, aber auch ohne kann man die Mission abschließen, seine/n Jäger:in behalten und hat dennoch Punkte für besiegte Gegner, getötete Jäger:innen etc. erhalten.

Eine Jägerin "Catline Oliver" in Hunt: Showdown
Eine Jägerin in Hunt: Showdown © Crytek

Darüber hinaus gibt es auch noch Tages- und Wochenherausforderungen, die man unter “Fortschritt” ==> “Herausforderungen” abrufen kann. Hat man diese erfolgreich erledigt, muss man sich die Belohnung dort noch abholen.

Hunt: Showdown: Die InGame-Währung

In “Hunt: Showdown” gibt es zwei Währungseinheiten:

  1. Hunt Dollar: An diese kommt man recht einfach. Sie werden vor allem für den Kauf von Ausrüstung und Munition eingesetzt. Und davon braucht man wirklich ständig neue, wenn man seine Jäger:in mal wieder verloren hat. *hust* Außerdem kann man mit den Hunt Dollars neue Jäger:innen rekrutieren (pro Runde gibt es 1 kostenlose(n) Jäger:in & 3 kaufbare Jäger:innen)
  2. Blutmarken: Diese gibt es nicht wie Sand am Meer, man sollte sie also nicht alle auf einmal ausgeben. Mit ihnen kann man bestimmte special Jäger:innen rekrutieren oder z. B. bestimmte Verbrauchsgüter kaufen, wie die Dämpfe, welche die XP im Spiel pro Runde steigern oder auch besonderes Equipment, was mit den Hunt Dollars nicht erwerbbar ist.
Rekrutierung neuer Jäger:innen in Hunt: Showdown
Rekrutierung neuer Jäger:innen in Hunt: Showdown © Crytek

Hunt: Showdown: Die Ausrüstung

Das Spiel hält wirklich für jeden die richtige Waffe parat. Jede einzelne hier aufzuzählen würde viel zu lange dauern. Deshalb gehe ich an dieser Stelle nur grob auf das Gesamtpaket “Ausrüstung” ein. Man hat 2 Waffenslots, welche man für die Zusammenstellung seiner Waffen nutzen kann. Nimmt man z.B. ein Gewehr mit, was ein großer Slot ist, kann man als Zweitwaffe nur noch einen kleinen Waffenslot belegen (z.B. eine Pistole). Für mich hat sich am Anfang zwei mittlere Slots als tauglich erwiesen: Doppelrevolver und ein Revolver mit Zielfernrohr, damit ich snipern kann. ^^

Neben Schusswaffen wie Gewehren, Pistolen, Revolvern gibt es auch Äxte und Bögen. Die Kugeln können optimiert werden Giftkugeln, Feuerkugeln uvm. Die eigene ideale Zusammenstellung bedarf also etwas Ausprobieren sofern man nicht eh schon aus anderen PvP-Shootern gewohnt ist, welche Ausrüstung einem am besten taugt.

Neben den beiden Waffenslots gibt es auch noch Werkzeuge, wie Dolch oder Schlagring, Verbandstasche, Wurfmesser, Stolperdraht & Co., die man in 4 Slots einsetzen kann.

Des Weiteren gibt es nochmal 4 Verbrauchsgüter-Slots, für Heilspritzen, Ausdauer-Boosts, Molotow-Cocktails & Co., eben alles was nur 1x nutzbar ist. 

Ausrüstungsslots in Hunt: Showdown
Ausrüstung in Hunt: Showdown © Crytek

Hunt: Showdown – Die Gegner

  • Grunts: Das sind die zahlreichsten Gegner in “Hunt: Showdown”. Es sind quasi Zombies, die sich auf der gesamten Karte tummeln, Kadaver fressen und dich angreifen, wenn sie dich sehen. Es gibt sie in unterschiedlichen Varianten: unbewaffnet, mit Messer/Beilen, Fakeln oder der Doktor, der ein Heilköfferchen fallen lässt, wenn man ihn erledigt, der einen aber auch vergiften kann. Grunts erledigt man am  besten mit einer Nahkampfwaffe (Axt oder Messer). Das ist lautlos und effektiv.
     
  • Gepanzerte: Das sind Menschen, aus denen holzartige Auswüchse aus dem Körper ragen. Es gibt sie in zwei Formen, nämlich normal oder mit Stacheldraht. Letztere verursachen natürlich mehr Schaden. An sich kann man sie aber auch gut im Nahkampf besiegen, um wenig Lärm zu erzeugen. Sie reagieren besonders auf Geräusche.
     
  • Fleischkopf: Der Fleischkopf kann weder sehen noch hören. Um ihn herum krabbeln allerdings Giftwürmer, die einen anspucken, wenn man ihnen zu nahe kommt. Er ist ein recht starker Gegner, deshalb sollte man ihm eher ausweichen oder gleich mit einer Schusswaffe auf ihn zielen. Nahkampf ist in diesem Fall eher nicht zu empfehlen.
     
  • Schwarmmutter: Das sind Infizierte, deren Brustkorb nach dem Tod aufgeplatzt ist und in welchem sich giftige fliegende Insekten tummeln. Sobald die Schwarmmutter dich sieht, bleibt sie stehen und lässt einen Insektenschwarm auf dich los, der dich vergiftet und dir die Sicht nimmt, indem der gesamte Bildschirm grünlich wird. 2-3 Schuss in die Schwarmmutter oder ein Kopfschuss leisten dem Abhilfe. Am Besten bevor die Insekten bei dir ankommen.
Schwarmmutter im Zielfernrohr  gesichtet (Hunt: Showdown)
Schwarmmutter im Zielfernrohr in Hunt: Showdown © Crytek
  • Höllenhunde: Was wären Zombies ohne Höllenhunde? Die sind ziemlich nervig, weil sie meist nie allein auftauchen, sondern in einer Hundegang unterwegs sind. Sie sind schnell und verursachen klaffende Wunden, sind aber sowohl im Nah- als auch Fernkampf recht gut zu besiegen, sofern nicht alle auf einmal dich angreifen!
     
  • Wasserteufel: Ich glaube es gibt kaum eine Kopfgeldjagd bei der man nicht durchs Wasser watet. Das sollte man möglichst zügig tun, denn in manchen Gewässern tummelt sich der Wasserteufel (ein Infizierter oder eine Ansammlung von Würmern, wer weiß das schon so genau). Die stürzen sich jedenfalls auf dich, weshalb der beste Weg ist: schnell aus dem Wasser wieder raus, denn sie bewegen sich blitzschnell sobald sie ihr Opfer entdeckt haben. Besiegen kann man sie nicht, bei einem erfolgreichen Gegenangriff verschwinden sie aber für eine Weile.
     
  • Immolator: Mein persönlicher Nerv-Gegner. Immolatoren sind brennende Zombies, die eine Feuerwolke ausstoßen, wenn man auf sie schießt. Deshalb können Messer oder Schusswaffen auch schnell ein feuriges Ergebnis liefern. Am besten geht man ihnen aus dem Weg oder greift sie mit stumpfen Nahkampfwaffen an!
  • Andere Jäger: Und dann wären da natürlich auch noch die anderen Spieler,:innen die nicht zum eigenen Team gehören. Die können plötzlich auftauchen und BÄM vorbei ist es mit dem schönen Wild-Wild-West-Leben! Deshalb ist es wichtig sowohl schnell als auch vorsichtig zu agieren. Sneaky sein ist quasi Grundvoraussetzung in “Hunt: Showdown”. Und dann: Kopfschuss üben, was gar nicht so einfach ist!

Hunt: Showdown – Gameplay

Ich selbst spiele jetzt nicht unbedingt viele Shooter, vor allem nicht PvP. Da ist “Destiny 2” wohl schon das höchste der Gefühle, nach einem kurzen PUBG-Erlebnis am freien Spielwochenende. Was ich allerdings sehr gerne mache, ist Snipern und das kommt mir in “Hunt: Showdown” auch zu Gute. In einer Kopfgeldmission muss man nicht von Ort zu Ort hetzen, sondern man kann sich auch Zeit lassen, denn Ziel ist es zwar grundsätzlich schon einen Boss zu besiegen und mit einer Trophäe zu entkommen, aber wenn das nicht klappt, ist “nur” entkommen auch super, dann erhält man XP und verliert seine(n) Jäger:in nicht.

Die Mischung machts in diesem Fall: Schnell laufen, verstecken, leise sneaken über Glasscherben oder das Blechdach. Geräusche sind extrem wichtig in “Hunt: Showdown”, denn sie verweisen darauf, ob feindliche Jäger:innen in der Nähe sind. Hunde bellen? Ein Schwarm Vögel steigt lautstark auf? Das sind Indizien dafür, dass sich ein feindliches Team nähert und man sich jetzt ganz gut verstecken und Ausschau halten sollte. Denn meistens gilt: wer einen zuerst sieht, hat den Vorteil. Und das ist aber auch das Gute, mit ein bisschen Übung sieht man dann auch tatsächlich mal den einen oder andere(n) Jäger:in und schlägt diesen erfolgreich. Ich hatte sogar an Tag 1 direkt ein Erfolgserlebnis: Meine beiden anderen Teammates lagen am Boden und in dieser Zeit konnte ich eine andere Jägerin erledigt und die Trophäe einheimsen, beide widerbeleben und wir sind entkommen. (In einer anderen Runde kam mein dauerhaftes Aus dagegen sehr schnell ^^).

Wenn man erledigt wird, sieht man aus welcher Entfernung der/die feindliche Jäger:in zugeschlagen hat. Das finde ich wirklich gut, denn damit weiß man zumindest ein bisschen, wo gerade die eigene Schwachstelle lag: Hunderte Meter entfernt oder quasi im toten Winkel hinter der nächsten Ecke? Jede Runde ist anders und das macht es auch immer wieder so spannend. Klar, möchte man entkommen, aber allein das Erlebnis durch die Welt von Hunt zu rennen oder laufen oder sneaken, ist es, was so viel Spaß macht. Wenn man dann doch mal Gevatter Tod ins Auge blickt, ist das zwar schade, aber dann startet man einfach die nächste Runde.

Mir hat es geholfen am Anfang noch die Tastenkombinationen anzupassen, so liegen bei mir z.B. Sprinten und Schattensicht auf Maustasten, da meine Hände für die Tastatur häufig einfach zu klein sind und ich mich dann verkrampfe. Hier sollte man also auf jeden Fall ein paar Momente investieren und für sich die ideale Tastenbelegung herausfinden!

Hunt: Showdown: Mein persönliches Fazit

Ich war nur kurzzeitig von den vielen Möglichkeiten bei “Hunt: Showdown” überfordert. Die Hilfeanzeigen im Menü und ein paar konkret recherchierte Fragen im Internet haben mich schnell auf Spur gebracht. Das Spiel macht es einem zusätzlich wirklich leicht in die Spielmechanik hineinzukommen und durch die unterschiedlichen Spielvarianten muss man auch nicht die ganze Zeit PvP spielen, sondern kannst selbst sein Können auf die Probe stellen.

Allein die Musik ist einfach himmlisch und trifft so hart meinen eigenen Geschmack. Ich könnte mir den Soundtrack den ganzen Tag lang anhören, ohne dass er mich nerven würde. Wie man so geniale Spielemusik erschaffen kann, I can’t believe it. Sie passt zum Western-angehauchten Setting, ist aber nicht “bloße” Westernmusik, sondern hat einen rockigen Touch. (So viel zu meinen Musikkenntnissen…).

Die Grafik ist bombastisch und die macht das Spieleerlebnis einfach großartig. Man taucht als Spieler:in richtig ein in diese Welt aus Bäumen, Gestrüpp, kaputten Gebäuden und seltsamen, gefährlichen Wesen. Es funktioniert gut, sich zu verstecken, umzuschauen, zu schießen und dann wieder sneaky unterwegs zu sein. Ein paar Runden braucht es nur, bis man die wichtigsten Tastenkombis intus hat. Sie sind weder kompliziert, noch außergewöhnlich – also genau richtig für mich, die gern  mal die falschen Tasten drückt.

Ich finde “Hunt: Showdown” bietet eine großartige First-Person-Shooter-Erfahrung, bei der alles stimmig ist. Nicht nur die PvE-Erlebnisse sind ausgewogen, auch das Matchmaking für PvP hat mich bisher nicht im Stich gelassen. Die Community ist  wirklich sehr nett (ich hoffe sehr das bleibt so, die Toxic-People bei “Dead by Daylight” nerven mich momentan nämlich schon sehr). Beim Spiel muss man sich nicht nur auf seine Augen verlassen, sondern auch auf sein Gehör, was es noch einmal viel spannender macht (checkt auf jeden Fall eure Audioeinstellungen!). Es passt einfach alles zusammen. Mir fallen bisher keine echten negativen Punkte auf, die ich beklagen könnte. Ich bin einfach in dieses Spiel verliebt.

  • PvP/Ego-Shooter
  • Entwickler: Crytek
  • erschienen: 2019
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https://youtu.be/nH9Gm36sJng

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