Rezension | Jones, Frewin: The Faerie Path

Details:

Originaltitel: The Faerie Path
Genre: Fantasy
Reihe: The Faerie Path
Band innerhalb der Reihe: 1
Gattung: Roman
Verlag: Harper Collins ( 2007 )
Seiten: 312

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Meine Lust auf englische Bücher hält weiterhin an.

Klappentext: Anita was living an ordinary life. Until an elegant stranger pulled her into another world. Swept away into a court of magic and beauty, she discovers she is Tania, the lost princess of Faerie. Since Tania’s mysterious disappearance five hundred years before, Faerie has been sunk in darkness and gloom. With her return, Faerie comes alive again as a land of winged children, glittering balls, and fantastic delights. But Tania can’t forget Anita’s world, or the boy she loved there.

Torn between two loves and between two worlds, Tania slowly remembers why she disappeared, and realizes that she is the only one who can stop a sinister plan that threatens the entire world of Faerie.

Inhalt und Aufbau: Kurz vor Anitas sechzehnten Geburtstag schenkt ihr Freund Evan ihr eine Jetski-Fahrt, wobei beide verunglücken und im Krankenhaus landen. In der Nacht zu ihrem Geburtstag entdeckt Anita in dem Buch, das sie von einer anonymen Person geschickt wurde und das eigentlich nur leere Seiten hatte, die Geschichte von Tania, die siebte Tochter vom Feenkönig Oberon und seiner Gemahlin Titania. In derselben Nacht wachsen Anita Flügel und sie fliegt weit übers Land, wacht aber plötzlich wieder im Krankenhaus auf.

Schon bald befindet sie sich in Faerie, dem Palast des Feenkönigs und erfährt, dass sie Tania, die Tochter des Königs ist und vor 500 Jahren verschwunden ist. Anfangs glaubt Anita noch an einen Traum, der so real wirkt, dass sie allerdings immer mehr daran zweifelt, ob aus Traum nicht vielleicht doch Realität geworden ist.

Lord Gabriel, ihr ehemaliger Verlobter, kümmert sich um sie und versucht ihr zu helfen sich in der neuen, ihr so unbekannten Welt zurechtzufinden. Anita lernt ihre anderen sechs Schwestern kennen, bei denen jede für sich besondere Fähigkeiten besitzt. Allerdings kann Anita ihre menschlichen Eltern in der „Sterblichen Welt“ nicht vergessen und auch Evan, ihr Freund, der in Wirklichkeit Edric heißt und ein Diener Gabriels ist, der den Auftrag hatte Anita in die Feenwelt zurückzubringen, will nicht von ihr ablassen, doch Anita will nichts mehr von ihm wissen.

Bald aber schon muss Anita feststellen, dass sie damals – vor 500 Jahren – nicht grundlos in die Menschenwelt gelangt ist und das nicht alle im Palast ihr freundlich gesinnt sind.

Meine Meinung:

Anita bzw. Tania ist eine sympathische Protagonistin, die auf ihre neue Erfahrung – plötzlich in der Feenwelt gelandet zu sein – angemessen reagiert. Anfangs empfindet sie alles noch als sehr traumartig bis es irgendwann „klick“ macht und sie versteht, dass sei tatsächlich eine Feenprinzessin ist. Teilweise etwas nervig war Gabriel, ihr Beinahe-Ehegatte, der sie ständig betüddelt hat und ihr versichert hat, dass er ihr ewiger Diener sein wird.

Ab einer bestimmten Stelle kann man kaum aufhören zu lesen, weil man wissen will, warum Tania damals plötzlich verschwunden ist, und je weiter man liest, desto sicherer wird man sich, dass nicht alle, die freundlich und nett wirken auch wirklich so sind. Außerdem ist natürlich die feenhafte Welt, in die Anita hineingerät wunderschön und macht neugierig auf mehr. Die Feenprinzessinnen haben, jede nach ihrem Charakter, eine andere Fähigkeit, die sich auszeichnet und nur die Feenkinder besitzen Flügel, mit denen sie umherfliegen können. Daher 4 von 5 möglichen Sternen.

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