Rezension | Laird, Thomas: Tibet – Die Geschichte eines Landes

Details:

Originaltitel: –
Genre: Sach-/Fachbuch
Reihe: –
Gattung: (Interviews)
Verlag: Fischer ( 2008 )
Seiten:507

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Über dieses Buch bin ich in der Buchhandlung gestolpert. Da ich den Dalai Lama sehr faszinierend finde und auch schon anderes über Tibet gelesen habe, fand ich dieses Buch – das mit Hilfe des Dalai Lamas entstanden ist – sehr interessant.

Klappentext: Aus der einzigartigen Perspektive seiner Heiligkeit des Dalai Lama erfahren wir von der wechselhaften Geschichte und den reichen Traditionen Tibets und seiner Menschen: Von den Beziehungen zu den Mongolen und dem „Goldenen Zeitalter“ während der Regentschaft des Großen Fünften Dalai Lama, über die Jahre unter den Mandschu-Herrschern, bis hin zur vier Jahrzehnte währenden Unabhängigkeit. Gleichzeitig ist dies der Rückblick seiner Heiligkeit des Dalai Lama auf sein Lebenswerk als spiritueller und weltlicher Führer des tibetischen Volkes.

Inhalt und Aufbau: Thomas Laird erzählt in seinem Buch die Geschichte Tibets auf neue Art und Weise. Er hat viele Interviews mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, geführt und ihn nach seiner Meinung gefragt. Er erzählt wie der Buddhismus nach Tibet kam, flechtet verschiedene tibetische Sagen und Legenden ein und zeigt, welche Meinungen der Dalai Lama zu bestimmten Themen hat.

Meine Meinung:

„Tibet – Die Geschichte eines Landes“ ist kein trockenes Geschichtsbuch, sondern es wirkt richtig lebendig durch die eingestreuten Interviewausschnitte mit dem Dalai Lama. Diese ausdrucksstarke Persönlichkeit vermittelt selbst durch Worte eine Kraft, die – meiner Meinung nach – nur von seiner Heiligkeit ausgeht. Er vertritt seinen ganz anderen – nicht westlichen – Standpunkt und vermittelt dem Leser eine vollkommen neue Perspektive auf die Welt und ihre Geschichte. Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Landes auf unterhaltsame Weise, die ich vorher bei einem Buch, in dem historische Daten etc. aufgefasst werden, noch nicht erlebt habe. Natürlich gibt es auch einige „trockenere“ Stellen, aber diese lassen sich durch die erfrischende Art des Dalai Lama leicht verschmerzen. Wie kam der Buddhismus nach Tibet? Was genau ist der Dalai Lama und was hat er mit seinen dreizehn Vorgängern gemein? Welche Standpunkte vertritt der Dalai Lama und wie war es für ihn als direkten Involvierten in die Geschichte Tibets? Was hat er empfunden und wie haben sich seine Ansichten im Laufe der Zeit verändert. Diese und andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Daher 4 ½ von 5 möglichen Sternen.

3 Kommentare

  1. Na dann viel Spaß beim Lesen! Ist wirklich sehr interessant! Aber nicht zu trocken. Ich hab ja schon mal ein Buch über Tibet gelesen. Da habe ich aber allerdings viel ausgelassen, weil ich wusste, dass ich sowieso alles wieder vergessen werde und es sich sehr gezogen hat.

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