Rezension | Marrone, Amanda: Uninvited

Details:

Originaltitel: Uninvited
Genre: Fiction
Reihe: –
Gattung: Roman
Verlag: Simon Pulse ( 2007 )
Seiten: 204

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ach woher wohl… Amazon!

Klappentext: Jordan’s life sucks. Her boyfriend, Michael, dumped her, slept his way through half the student body, and then killed himself. But now, somehow, he appears at her window every night, begging her to let him in.

Jordan can’t understand why he wants her, but she feels her resistance wearing down. After all, her life – once a broken record of boring parties, meaningless hookups, and friends she couldn’t relate to – now consists of her drinking alone in her room as she waits for the sun to go down.

Michael needs to be invited in before he can enter. All Jordan has to do is say the words…

Inhalt und Aufbau: Jordans Exfreund Michael hat sich umgebracht. Zumindest glauben das alle. Aber Jordan weiß es besser, denn Nacht für Nacht wird sie von ihm heimgesucht. Michael ist zum Vampir geworden und er bittet seine Exfreundin ständig ihn in ihr Zimmer hineinzulassen, damit sie auf Ewig zusammen sein können.

Jordan ist verunsichert. Seit seinem Tod und seit er sie jede Nacht besucht, hat sie sich vollständig zurückgezogen. Sie hat Angst nachts auf die Straße zu gehen und schließt sich zu Hause ein, geht nicht mehr mit Freunden weg und langsam wird die Idee, all dem zu entkommen, interessanter für sie.

In ihrem Leben läuft nämlich alles schief. Ihre Mutter interessiert sich nur für sich und ihren Lifestyle. Ihre Freundinnen sind eigentlich keine richtigen Freunde, zumindest nur dann, wenn sie gebraucht wird und ihre ehemals beste Freundin ist in einer Rehabilitationsklinik für Drogenkranke. Jordan kann sich niemandem anvertrauen. Stattdessen erhält sie endlos – aber eben nutzlose – Tipps, wie sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen kann, doch wie man einen Vampir loswird hat ihr bisher noch keiner gesagt.

Meine Meinung:

Jordan kämpft auf den zweihundert Seiten nicht nur mit ihrem anhänglichen, untoten Exfreund, der sie dazu bringen will, mit ihm gemeinsam die Ewigkeit zu verbringen, sondern auch mit ihrem Leben als Teenager. Darunter zählen u.a. Drogen, falsche Freunde und wilde Partys.

Jordan ist eine sympathische Protagonistin, die erzählt, was in den letzten zwei Sommern alles geschehen ist, wodurch immer wieder Rückblenden in die Handlung eingebaut sind, die wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit widerspiegeln. Jordan hat – neben ihrem psychopathischen Vampirexfreund – noch andere Probleme. Ihre Mutter kümmert sich kaum um sie und gibt ihr alle Freiheiten, die sie manchmal gar nicht möchte. Ihre ehemals beste Freundin ist auf Reha und obwohl sie kein Außenseiter ist, tut sie sich mit ihren Freundinnen schwer, denn keine von ihnen scheint sich wirklich für ihre Probleme zu interessieren, zumal sie ihr größtes Problem niemandem anvertrauen kann.

Besonders gut hat mir gefallen, wie Amanda Marrone die Gefühle von Jordan beschrieben hat, man konnte sich richtig hineindenken. Auch die Story hat einige Spannung geboten, man nicht wusste, was Michael wirklich von ihr will, geschweige denn, wie sich Jordan entscheiden wird. Ein schönes Buch für zwischendurch, das zwar mit Vampirklischees angereichert ist, aber dennoch lesenswert. Daher 4 von 5 möglichen Sternen.

4 Kommentare

  1. Ich glaub das kannst du bedenkenlos machen. Das zentrale Thema des Buches sind auch nicht Vampire, sondern ist Jordan und ihr Leben + ihre Probleme + ihr vampirischer Exfreund. Die Klischees treten daher auch eher in den Hintergrund und mich haben sie auch weiter nicht gestört. Man darf eben nur nicht zu viel Vampirisches erwarten.

    Deshalb hab ich seit neustem auch eine neue Kategorie (Fiction) eröffnet, weil ich finde, das und ein paar Bücher davor gehören einfach nicht wirklich in die Fantasyecke, aber sind eben zu einem großen Teil auch nicht wirklich realistisch… hach schwere Entscheidung ^^

  2. Hey 🙂

    Danke für diese Rezi! Das Buch steht schon seit viel zu vielen Monaten auf meiner Wunschliste. Mit „Vampirklischees“ hab ich es zwar nicht so, aber wenns ansonsten schön zu lesen ist, werde ich es demnächst mal bestellen. 🙂

  3. Ah, sehr gut. An vampirischen Details bin ich sowieso nicht sonderlich interessiert, weil die ja sonst immer so breitgetreten werden.
    Du hast vollkommen Recht, es gibt genug Bücher, die nicht ganz realistisch aber eben doch nicht Fantasy sind. Ich hab das Ganze glaub ich als „Fantastisches und Fantasy“ zusammengefasst. Das hat den Vorteil, dass ich mich nicht zwischen den beiden entscheiden muss – ich bin nicht so entscheidungsfreudig. 😉

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