Meine Top-Bücher 2010

The Hunger Games von Suzanne Collins

Die wohl grandioseste Buchreihe für mich waren die Hunger Games von Suzanne Collins. Nicht nur, dass ich ein großer Dystopien-Fan bin, nein, die Autorin hat mich auch durch alle Gefühlsschichten geführt, die man als Leser haben kann. Ich war so ergriffen, gespannt und schockiert, dass ich die Bücher nicht aus der Hand legen konnte. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und ihre Schicksale habe ich (beinahe) selbst miterlebt. Ein Lese-Muss für alle, die dystopische Romane mögen oder Verschling-Mich-Bücher lieben!

Splitterherz von Bettina Belitz

Splitterherz hat mich vor allem deshalb so begeistert, weil die Sprache und der Schreibstil der Autorin für mich so heimatlich waren. Ich habe mich und meine Umwelt (obwohl ich nicht am Handlungsort wohne) wiedererkannt und so mancher Satz hat bei mir großes Kopfkino ablaufen lassen. Zudem bin ich ein großer Fan von Ellie, der Protagonistin, geworden, die zwar ein ganz anderer Charakter ist als ich selbst, aber die Art und Weise, wie die Autorin ihre Stimmungen und Gedanken wiedergibt, hat mir wirklich gefallen und ich habe mich ihr „nahe“ gefühlt.

Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier

Kerstin Giers Edelstein-Trilogie gehört wohl zu den Reihen, die ich am allerschnellsten gelesen habe. Jedes Buch nur ein Tag, weil das Verschlingpotenzial dieser Bücher bei 100 Prozent liegt! Ihre Charaktere sind nicht nur liebenswürdig, sondern auch humorvoll, sarkastisch und das wirkt sich auch auf die Handlung aus. Zeitreisen, Verstrickungen zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, ein Fiesling, der Stein der Weisen, Geheimnisse, Gefahren im Hier und Jetzt in Schuluniform, aber auch im Damals mit riesigen Reifröcken oder Strumpfhosen. Eine tolle, witzige und romantische Buchreihe!

Die Beschenkte von Kristin Cashore

Katsa hat eine Gabe. Die Gabe des Tötens und diese nutzt ihr König zu seinen Zwecken. Damit hält er seine Untertanen klein und die benachbarten Länder in Schach. Das aber hat ein Ende, als sie auf Bo trifft, ebenfalls ein Beschenkter, der ihr die Augen öffnet und so befreit sich die junge Frau aus den Zwängen, die ihre Geburt ihr auferlegt hat. Diese Entwicklung zieht sich durch das Buch, welches nicht nur spannend ist, sondern ebenso durch seine Vielschichtigkeit –was Charaktere und Plot betrifft – bestechen kann.

Nichts von Janne Teller

Ein Buch, das mich wirklich überrascht hat, das Fragen des Lebens aufwirft, das Leben selbst hinterfragt und schließlich auch nach zu der Frage schlechthin führt: Der Sinn des Lebens. Pierre Anton, ein Siebtklässler, hat erkannt, dass Nichts eine Bedeutung hat. Und diese Ansicht stürzt den Rest seiner Klasse in Verzweiflung. Janne Tellers Parabel ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, die Zweifel, ob das, was man tut einen Sinn hat, oder ob wir eines Tages einfach wieder von der Erde verschwinden. Ein Leben, das darin besteht zu sterben? Oder steckt mehr dahinter?! Ein Buch, das man gelesen haben sollte – selbst wenn man seinen Sinn für’s Leben bereits gefunden hat.

No & ich von Delphine de Vigan

Es gibt Dinge im Leben, die man nicht ändern kann. Aber soll man deshalb einfach zusehen und nichts tun? Lou ist anderer Meinung. Sie beobachtet die Welt aus ihren Kinderaugen, aber mit ihrer Intelligenz erfasst sie gekonnt Zusammenhänge. Sie versucht mit allen Mitteln die Dinge zu ändern, die aus Erwachsenensicht einfach so sind, selbst, wenn das nur ein kleines Staubkorn zum Rollen bringt.

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