Rezension | Mull, Brandon: Fabelheim

Details:

Originaltitel: Fabelhaven
Genre: Fantasy
Reihe: Fabelheim
Band innerhalb der Reihe: 1
Gattung: Roman
Verlag: Penhaligon ( 2009 )
Seiten: 352

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Dieses tolle Buch habe ich zum Rezensieren erhalten!

Klappentext: Leider keiner vorhanden, da es sich um ein Leseexemplar mit unkorrigierter Fassung handelt.

Inhalt und Aufbau: Fabelheim ist das Anwesen von Seth und Kendras Großeltern. Dort sollen die beiden für einige Tage wohnen, obwohl sie ihre Großeltern kaum kennen, denn diese besuchten die Kinder nur äußerst selten zu Hause. Meist kamen sie auch immer nur getrennt. Auch diesmal ist Oma Sørensen nicht auffindbar, angeblich bei einer entfernten Verwandten. Opa Sørensen heißt die beiden herzlich Willkommen, stellt aber sofort zwei Verbote auf, an die sich die Kinder halten sollen: Nicht in den Wald gehen und nicht in die riesige Scheune gehen. Aber Seth wäre kein Abenteurer, wenn er nicht sofort dagegen verstoßen würde. Kaum in dem Wald begegnet er einer alten Frau, die in einer Hütte lebt und die versucht Seth hinein zu locken. Er glaubt, dass sie eine Hexe ist und auf seinem Rückweg zum Haus der Großeltern werden Kieselsteine nach ihm geschmissen und er stolpert über etwas, das, seiner Meinung nach, keine gewöhnliche Baumwurzel war.

Kendra dagegen versucht das Rätsel ihres Großvaters zu lösen. Er hat den beiden einen Ring mit drei kleinen Schlüsseln gegeben und Kendra versucht nun die passenden Schlüssellöcher dafür zu finden und stößt dabei auf ein Buch mit dem Namen „Tagebuch der Geheimnisse“. Schon bald finden die beiden heraus, dass Fabelheim kein gewöhnliches Anwesen ist, sondern dass es sich hierbei um ein Reservat für gefährdete, magische Wesen und die Schmetterlinge und Kolibris sind in Wirklichkeit Feen und andere Wesen. Als das große Mittsommernachtsfest ansteht und Opa Sørensen den beiden aufträgt in ihren Betten zu bleiben und ja nicht aus dem Fenster zu sehen, geschweige denn es zu öffnen, gerät alles aus den Fugen und am nächsten Tag sind fast alle verschwunden und Kendra und Seth sind auf sich allein gestellt.

Meine Meinung:

Fabelheim ist merklich ein Teeniebuch, zumal schon die Protagonisten noch sehr jung sind und ihr Verhalten dementsprechend angelegt ist. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch auch für ältere Leser geeignet. Brandon Mull führt in die magische Welt von Fabelheim ein, in dem es nur so von mystischen Wesen wimmelt, wo es geheimnisvolle, aber auch gefährliche Plätze gibt. Seth gerät von einem Abenteuer ins nächste und sorgt dafür, dass ganz Fabelheim in große Gefahr gerät. Manchmal würde man ihm am liebsten eine Ohrfeige verpassen, um ihn zur Besinnung zu bringen, aber wie Kinder nun einmal sind, lernt er auch aus Fehlern nur sehr schwer. Teilweise schafft der Autor zu „normale“ Lösungen für Probleme, so gerät Oma Sørensen in ein Tauschgeschäft mit einem Troll, dem sie – statt die geforderten Goldschätze – eine Massage als viel wertvoller anbietet. Dennoch kommen solche Situationen nicht als unpassend herüber, sondern werden gut in die Geschichte eingebaut. Ein kleines Manko sind die wenigen Beschreibungen der verschiedenen Wesen, die auf dem Anwesen leben, da Opa Sørensen die Kinder so gut wie möglich schützen will und ihre Neugierde nicht zu sehr anregen will. Dies lässt sich aber leicht dadurch beheben, dass es mindestens noch vier Folgebände geben wird. Die Idee von Fabelheim ist wunderschön und vom Autor auch toll umgesetzt worden. Daher 4 ½ von 5 möglichen Sternen.

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