Rezension | Noel, Alyson: Evermore

Details:

Originaltitel: Evermore
Genre: Fantasy
Reihe: the immortals
Band innerhalb der Reihe: 1
Gattung: Roman
Verlag: St. Martin’s Griffin ( 2009 )
Seiten: 301

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Entweder war das Holly oder ich hab das Buch bei meinen Amazon-Empfehlungen entdeckt, aber eigentlich ist das ja auch egal, jedenfalls ist es schnell bei mir angekommen 😉

Klappentext: After a horrible accident claims the lives of her family, sixteen-year-old Ever Bloom can see people’s auras, hear their thoughts, and know someone’s entire life story by touching them. Going out of her way to avoid human contact and suppress her abilities, she has been branded a freak at her new high school – but everything changes when she meets Damen Auguste.

Damen is gorgeous, exotic and wealthy. He’s the only one who can silence the noise and random energy in her head – wielding a magic so intense, it’s as though he can peer straight into her soul. As Ever is drawn deeper into his enticing world of secrets and mystery, she’s left with more questions than answers. And she has no idea just who he really is – or what he is. The only thing she knows to be true is that she’s falling deeply and helplessly in love with him.

Inhalt und Aufbau: Ever gilt an ihrer High School als Freak. Sie hat nur wenige gute Freunde, darunter Miles und Haven, aber ansonsten vermeidet sie den Kontakt zu anderen Mitschülern oder Menschen. Das alles hat einen guten Grund, von dem allerdings nur Ever weiß: Ever kann die Auren der Menschen sehen, ihre Gedanken lesen und wenn sie jemanden berührt, kennt sie seine gesamte Lebensgeschichte.

Aber das war nicht immer so. Mit ihrer Familie, d.h. ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrem Hund, erlitt Ever einen Autounfall, bei dem sie als Einzige überlebte. Seitdem ist etwas mit ihr geschehen und sie sieht jeden Menschen in seiner Farbe erstrahlen.

Eines Tages kommt Damen als neuer Schüler an ihre High School. Alle sind heillos begeistert, denn er sieht unheimlich gut aus, doch Ever interessiert sich nicht für den Neuen, bis sie ihn zum ersten Mal genauer anschaut. Sofort merkt Ever, dass etwas an ihm anders ist und schnell wird ihr klar, dass sie seine Aura nicht sehen kann und als er sie berührt, passiert nichts. Während er spricht verschwinden alle Gedanken der Menschen aus ihrem Kopf, die sie sonst lautstark wahrnimmt. Aber nicht nur das – seine Berührung ist warm und gibt Ever ein gutes Gefühl.

Meine Meinung:

Evermore ist eine wahre Entdeckung! Die Protagonistin Ever ist ein lebhafter Charakter. Sie hat Ecken und Kanten und empfindet ihr Freak-Dasein nicht gerade toll, hat sich aber damit abgefunden, dass sie anders ist. Schon nach den ersten Seiten hab ich sie total ins Herz geschlossen und mit ihr mit gefiebert, wie sie sich langsam Damen annähert. Besonders schön fand ich den Erzählstil. Der Anfang des Buches besteht aus Evers jetzigem Leben und einzelnen Passagen, in denen Evers Unfall, das Aufwachen im Krankenhaus etc. rekonstruiert werden, die viel Emotionen an den Leser weitergeben.

Die 300 Seiten sind so gut gefüllt, dass sich beinahe auf jeder einzelnen Seite etwas neues ereignet. Die Handlung schreitet stetig voran und es wird nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man liest und liest und liest und kann gar nicht genug davon bekommen. Die Spannung wird während des gesamten Buches immer mehr gesteigert, der Leser versucht hinter Damens Geheimnis zu kommen, wird aber letztendlich doch sehr überrascht. Alles scheint miteinander in Verbindung zu stehen und entpuppt sich dann aber auf ganz andere Art und Weise, als man vermutet hätte. Ein Buch, das zwar viel Bekanntes verwendet, aber dennoch neue Aspekte und Perspektiven aufzeigt, die süchtig machen. Am Ende des ersten Bandes kann man Band 2 gar nicht erwarten, denn die Geschichte hat gerade erst begonnen… Daher 5 von 5 möglichen Sternen.

2 Kommentare

  1. Danke für die schöne Rezension! Ich hadere schon länger mit dem Buch, es steht schon die längste Zeit auf meiner Wunschliste weil ich bisher immer so unsicher war (der Plot war mir ein bisschen zu seicht). Jetzt glaube ich, ich muss es ganz schnell von da runter holen – ich freu mich schon richtig darauf es zu lesen! 🙂

    Nochmal vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Stefanie

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