[Rezension] Denkanstöße 2010

Details:
Genre: Sach-/Fachbuch
Reihe: –
Gattung: Lesebuch
Verlag: Piper ( 2009 )
Seiten: 185

Klappentext: Ist die Stammzellforschung wirklich eine Revolution in der Medizin? Wie erfand Kepler die Planetengesetze? – Dieses erfolgreiche Lesebuch präsentiert alljährlich und mit großem Erfolg neue Erkenntnisse aus Politik, Geschichte, Philosophie und Naturwissenschaften von namhaften Autoren wie Hans Küng, Harald Lesch oder Ulrich Wickert. Übersichtlich nach Themen gegliedert, bringen die Texte Wichtiges und Wissenswertes zur Sprache. Ein Jahrbuch zum Mitdenken, Mitreden und Weiterdenken.

Meinung:

Denkanstöße ist eine Reihe, die es schon seit ein paar Jahren gibt. Bisher hat es mich nie wirklich interessiert, dieses Jahr aber schon. Ich wollte wissen, ob das Buch mich wirklich zum Nachdenken anregt, mir bestimmte Themengebiete neu aufzeigt und – ja auch – mich fortbildet.

Nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, bin ich geteilter Meinung. Einerseits finde ich es gut, dass hier verschiedene Themen wie Politik, Philosophie, Naturwissenschaften, etc. vereint werden und einen kleinen Einblick in spezielle Bereiche gibt. Dennoch wurde mir nicht bei allen Kapiteln klar, warum diese ausgerechnet in den Denkanstößen für 2010 stehen.

Das Buch bietet nicht nur einen Einblick in Fakten, sondern auch über die Geschichte und das Leben der Personen, die dahinterstehen, die für ihre Zeit Errungenschaften entwickelt haben, die den Fortschritt in unserem Zeitalter erst ermöglicht haben.

Das Buch bietet einiges Wissen, kann aber teilweise auch verwirrend sein, wenn man beispielsweise in den Naturwissenschaften wenig bewandert ist. Die Aufsätze zeugen aber eben von höherem Niveau.

Fazit:

Denkanstöße 2010 ist ein Buch, das breit gefächertes Wissen vermittelt, das aber nicht nur Fakten, sondern auch die Menschen, die dahinterstehen beschreibt. Es gibt Einblicke in spezielle Themengebiete und regt durchaus zum Nachdenken an. Am besten hat mir der Politik- und Philosophieblock gefallen, die sich unter anderem um Gerechtigkeit, Sterbehilfe und Tugend gedreht haben. Dennoch sind manche Aufsätze nicht einfach zu verstehen, weshalb diese Denkanstöße doch ihre Zeit brauchen, um gelesen zu werden. Den einen oder anderen Aufsatz kann ich nicht mit Sicherheit einem aktuellen Anlass zuordnen, was aber vielleicht auch nur an mir liegt …

Daher gibt es von mir 3 von 5 möglichen Sternen.

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