Smith, Cynthia Leitich: Eternal

Details:

Originaltitel: Eternal
Genre: Fantasy; Fiction
Reihe: –
Gattung: Roman
Verlag: Candlewick Press ( 2008 )
Seiten: 307

Wie ich zu dem Buch gekommen bin: Geschenk von meiner Mutti *freu*

Klappentext: At last, Miranda is the life of the party: all she had to do was die. Elevated and adopted by none other than the reigning King of the Mantle of Dracul, Miranda goes from high-school theater wannabe to glamorous royal fiend overnight. Her reckless and adoring guardian angel, meanwhile – fighting in human guise as the princess’s personal assistant – has his work cut out for him with the Master’s Death Day gala fast approaching. Can Zachary save his girl’s soul and redeem himself before all hell arrives, quite literally, on their doorstep?

Inhalt und Aufbau: Zachary ist ein GA (= Guardian Angel), ein Schutzengel und existiert seit dem Holocaust. Sein momentaner Schützling ist die schüchterne 17-jährige Miranda. Die Geschichte wird in Kapitel unterteilt, die entweder aus Zacharys oder von Mirandas Perspektive erzählt wird.

Engeln ist es bestimmt ihre Menschen vor Gefahren zu schützen, doch auch ihnen sind bestimmte Grenzen gesetzt, die sie nicht überschreiten dürfen. So darf ein Schutzengel sind nicht vor Menschen zeigen. Doch genau das passiert Zachary ausversehen, als er Miranda vor dem drohenden Schatten des Todes beschützt.

Gemeinsam mit ihrer Freundin Lucy geht sie nachts, obwohl Miranda darauf gar keine Lust hat, auf den Friedhof nahe ihrer High School, um sich dort mit zwei Jungs zu treffen. Genau dann wird Miranda von Kurt – einem der Jungen, der in Wirklichkeit ein Vampir ist – entführt und Zachary hat keinen Zugriff mehr auf sie.

Aber nicht nur das, der Erzengel Michael ist verärgert darüber, dass Zachary die Regeln gebrochen hat und bestraft diesen sofort: Zachary wird menschlich und macht sich nun mit allen physischen Problemen auf die Suche nach Miranda. Sie ist inzwischen zum Vampir, zu einem „Eternal“, geworden und wie sich herausstellt ist Kurt der König – der Dracul – und sie seine Vampirprinzessin. Zachary findet Miranda nach einem Jahr – mit Hilfe von Josh, einem Engel – aber dennoch ist er sich nicht sicher, ob er Miranda noch retten kann.

Meine Meinung:

Die ersten hundert Seiten des Buches sind durchgehend langweilig und die Protagonistin Miranda wird, je weiter man liest, unsympathischer, distanzierter und uninteressanter. Hat man aber erst einmal die ersten Seiten gelesen, so beginnt eine andere Figur des Buches die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Der Schutzengel Zachary. Er ist zwar durch die hierarchische Struktur der Engel ein Untergebener, aber setzt sich dennoch zur Wehr. Durch die hin und wieder wechselnde Erzählperspektive erhält der Leser unterschiedliche Eindrücke und Perspektiven der Geschichte, was sie etwas spannender gestaltet. Leider sind vor allem auf den ersten hundert Seiten die Ereignisse mehr als nur langweilig und gewöhnlich.

Cynthia Leitich Smith siedelt ihre Geschichte nahe an der Wirklichkeit an. Sie bringt einen Internetblog ein, spricht von bekannten Filmen, Stars und aktueller Musik. Allerdings bleiben ihre Charaktere dennoch an der Oberfläche und werden dem Leser nicht wirklich sympathisch. Die Grundidee ist gut, die Umsetzung aber mangelhaft, vielmehr ist es so, dass der Klappentext viel verspricht und das Buch leider nur einen kleinen Teil davon wirklich hält.

Vielleicht liegt das daran, dass die Autorin ihre Geschichte in einer zu modernen Zeit einordnen will, um eben besonders Teenager anzusprechen. Dadurch verliert die Geschichte aber viel an Mystik und Fantastischem, was in Verbindung mit Vampiren ja durchaus im Bereich des Möglichen ist. Daneben erfindet die Autorin noch so kuriose Dinge wie eine ganzes Magazin, inklusive Vampir-Zeitschrift mit Anzeigen, High Society etc., was ebenfalls seinen Reiz besitzt, in diesem Buch aber völlig fehl am Platz ist.

Auch die fortlaufende Handlung ist – meiner Ansicht nach – teilweise nicht logisch genug durchdacht bzw. sehr unrealistisch, obwohl die ganze Geschichte doch realitätsnahe aufgebaut sein soll. Daher 2 ½ von 5 möglichen Sternen.

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